Lateintänze›

Paso Doble
-Samba
-Cha Cha Cha
-Rumba
-Jive


Der Paso Doble

Da der Paso Doble bei den lateinamerikanischen Tänzen als der schnellste bekannt ist und man sich während des Tanzes durch den gesamten Tanzsaal bewegt, ist er ein sehr anspruchsvoller Tanz, welcher zuvor einem ausreichenden Training bedarf.
Beim Tanzen des Paso Doble wird vom Tanzpaar immer eine Geschichte erzählt. Dabei beruft man sich auf die in Spanien beheimateten Stierkämpfe. Die Frau stellt in dieser Geschichte das Tuch des Toreros dar. Charakteristisch für den Paso Doble ist wegen der Symbolik des Stiertanzes die gehobene Kopfhaltung.
Außerdem wird beim Tanzen das Becken nach vorne gedehnt.
Zuschauer werden die Tanzschritte des Paso Doble mehr als ein Marschieren beschreiben.
Dabei wird jeder einzelne Tanzschritt mit der Fußferse angesetzt. Mittlerweile hat man sich darauf geeinigt, den Paso Doble im 2/4 Takt zu tanzen. Zuvor gab es ihn im 3/8- und im 3/4-Takt. Die Takte pro Minute betragen hierbei ungefähr 58 bis 62 Takte pro Minute.

Geschichte

Die Entstehung des Paso Doble geht zwar auf das Land Spanien zurück, dennoch zählt er zu den lateinamerikanischen Tänzen. Entstanden ist der Paso Doble im 19. Jahrhundert. Seit 1919 wird er getanzt. Ungefähr 25 Jahre später wurde er als Turniertanz aufgenommen, doch erst seit 1963 ist der Paso Doble ein fester Bestandteil des Welttanzprogramms.