Lateintänze›

Rumba
-Samba
-Cha Cha Cha
-Paso Doble
-Jive


Die Rumba

Die Rumba ist der ruhige und romantische unter den Lateintänzen und eine willkommene »Ausruhgelegenheit« zwischen schnelleren Tänzen. Die hierzulande getanzte Rumba soll sehr viel Erotik versprühen. Sie wird im 4/4Takt getanzt, also mit vier »Schlägen« pro Takt. Die Schritte sind vergleichsweise einfach und werden mit niedriger Frequenz gesetzt. Deshalb kommt gerade bei der Rumba den Hüftbewegungen eine entscheidende Rolle zu, da sonst nicht viel an Bewegung und Ausdruck zu sehen wäre.

Geschichte

Die Rumba entwickelte sich aus dem Fandango-Tanz, der aus Spanien nach Kuba kam. Dieser Tanz ist durch erotische Bewegungen gekennzeichnet. Als Modetanz kam die Rumba erstmals 1914 in New York auf. Rhythmisch vereinfacht gelangte sie Anfang der 1930er Jahre auch nach Europa. Die Nationalsozialisten verboten die Rumba als entartete Kunst, aber auch in anderen Ländern ließ das Interesse nach. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Rumba wieder entdeckt, allerdings in zwei vollkommen unterschiedlichen Variationen. Zum einen die amerikanisch beeinflusste Square- oder Carée-Rumba, zum anderen die in England entwickelte Rumba im kubanischen Stil.