Standardtänze›

Tango
-Tanzhaltung
-Wiener Walzer
-Langsamer Walzer
-Quickstep
-Foxtrott
-Slowfox


Tango

Der Tango ist einer der markantesten Standardtänze. Auch wenn er aus Argentinien stammt, wird er nicht zu den Lateinamerikanischen Tänzen gezählt.
Dies liegt ganz einfach daran, dass er vom tänzerischen Ausdruck und der Körperhaltung eher »starr« ist, also selbst Hüftsteife keine schlechte Figur bei dessen Absolvierung abgeben müssen.
Er wird im ²/4 Takt getanzt.
Charakteristisch für den Tango sind zum einen die sehr enge Körperhaltung, .
Zum anderen sorgen der Wechsel von schnellen und langsamen sowie abgehakten Bewegungen für Dynamik und ein temperamentvolles Auftreten.
Fortgeschrittene Tänzerinnen und Tänzer gehen beim Tango leicht in die Knie.
Das kann zwar schnell anstrengend werden, sieht aber im Endeffekt besser aus, weil die Bewegungen dadurch zackiger getanzt und eine störende Auf- und Abwärtsbewegung verhindert werden können.

Geschichte

Der Internationale Tango entstand 1910 in Europa. Reisende der oberen gesellschaftlichen Klassen brachten von ihren Reisen nach Buenos Aires in Argentinien den Tango Argentino nach Paris. Die dortige konservative Oberschicht empfand den Tanz jedoch als „wild“ und „anstößig“ und wollte eine weitere Verbreitung vermeiden. Britische Choreographen nahmen sich schließlich des Tango Argentino an und passten ihn stilistisch den gesellschaftlich akzeptierten Standardtänzen an. Das Ergebnis war der Internationale Tango, der in seiner Form bis heute keine wesentlichen Veränderungen mehr erfahren hat.