Standardtänze›

Wiener Walzer
-Tanzhaltung
-Langsamer Walzer
-Quickstep
-Foxtrott
-Tango
-Slowfox


Wiener Walzer

Der Wiener Walzer ist ein Gesellschafts- und Tuniertanz, der paarweise getanzt wird.
Er wird im ³/4 oder 6/8 Takt getanzt. Mit über 60 Takten pro Minute ist er der schnellste Tanz des Welttanzprogramms.
Weltweit gibt es zwei verschiedene Arten des Wiener Walzers, den Internationalen und den Amerikanischen Stil.
Die Technik des Wiener Walzer entsprang zunächst der Ballett-Technik, hat sich aber im Laufe der Zeit stark verändert und ist heute – wie bei allen Standardtänzen – sehr anspruchsvoll. Die hohe Geschwindigkeit und die ständige Drehbewegung machen den Walzer zu einem sehr anstrengenden Tanz. Wie für nichtstationäre Tänze des Welttanzprogramms üblich, bewegt sich das Tanzpaar beim Wiener Walzer entgegen dem Urzeigersinn um die Tanzfläche herum.

Rechtsdrehung

Geschichte

Der Wiener Walzer ist der älteste der Geselschaftstänze. Der Name kommt von dem deutschen Wort "walzen", was soviel wie "sich drehen" bedeutet. Seine Anfänge liegen in den deutschen und österreichischen Bauerntänzen. Doch seine Berühmtheit erlangte der Walzer vor der französischen Revolution im Jahre 1770, indem er den aristokratischen Menuettanz verdrängte. Dabei wurde der Wiener Walzer verpönt, da die Fußknöchel zu sehen war und Körperkontakt herrschte. Offizielle Akzeptanz und Beliebtheit erlangte er erst im Jahre 1814/15 durch den Wiener Kongress. Seit 1932 tanz man den Wiener Walzer auf Turnieren und seit 1963 wurde er in das Welttanzprogramm aufgenommen.